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Maßnahmen gegen die Verbreitung der Maul- und Klauenseuche

Titelbild von Maßnahmen gegen die Verbreitung der Maul- und Klauenseuche
© SN/APA/DPA/HARALD TITTEL

Was ist die Maul- und Klauenseuche?

In Ungarn und der Slowakei wurden auf mehreren Betrieben Fälle der hochansteckenden Maul- und Klauenseuche (MKS) bei Nutztieren bestätigt, mittlerweile auch direkt an der Grenze zu Österreich. Mehrere tausend Rinder auf den Ausbruchsbetrieben mussten gekeult werden, aber auch Schweine, Schafe, Ziegen und andere Klauentiere können von der Seuche betroffen sein. Derzeit besteht kein Hinweis darauf, dass die Seuche nach Österreich eingeschleppt wurde. Das Risiko einer Einschleppung nach Österreich ist allerdings als hoch zu bewerten. Eine Einschleppung nach Österreich würde massive wirtschaftliche Schäden für die heimische Landwirtschaft verursachen und muss daher unbedingt verhindert werden. Wichtig: Die Maul- und Klauenseuche stellt keine Gefahr für den Menschen dar.

Einschleppung verhindern - Hygiene oberstes Gebot

Wichtige Biosicherheitsmaßnahmen zur Vermeidung der Einschleppung in den Betrieb sind beispielsweise:

  • Einrichtung einer Hygieneschleuse mit Waschmöglichkeiten (Seife, Desinfektionsmittel)
  • Zutritt betriebsfremder Personen unterbinden bzw. nur mit betriebseigener Kleidung oder Schutzkleidung (Overall, Stiefel, Handschuhe, Haube) -> Für den Betreuungstierarzt/-tierärztin sollen unbedingt eigene Stiefel und (Einweg)kleidung angeschafft werden, die nur am eigenen Betrieb genutzt werden
  • Strenge Quarantänemaßnahmen für Zukaufstiere (mind. vier bis sechs Wochen) inkl. strenger Trennung der verwendeten Kleidung, Stiefel, Gegenstände für Quarantänetiere und den regulären Tierbestand
  • Einkauf von Tieren nur aus bekannten Beständen mit gesichertem Gesundheitsstatus
  • Aufruf zur Wachsamkeit
  • Von der Einfuhr von Feldfutter und Einstreumaterial wird dringend abgeraten!
  • Die Einfuhr von Mist oder Gülle aus der Slowakei und Ungarn ist verboten!

Übertragung

Die Maul- und Klauenseuche ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die ausschließlich Paarhufer betrifft, darunter Rinder, Schweine, Ziegen, Schafe und Büffel. Der Erreger verbreitet sich durch direkten Tierkontakt sowie kontaminierte Produkte, Ausscheidungen und Gegenstände. Über den Wind kann das Virus mehrere Kilometer weit verbreitet werden. Das Virus überlebt bis zu 15 Wochen in Futter und Abwasser, mehrere Jahre in Tiefkühlfleisch.

FÜR MENSCHEN IST DIE MAUL- UND KLAUENSEUCHE NICHT GEFÄHRLICH!

Was kann die Bevölkerung beitragen?

  • Beachten Sie bitte die Transportbeschränkungen!
  • Bitte halten Sie sich dringend von Klauentieren fern, Füttern und berühren SIe diese keinesfalls (z.B Weidehaltung, Auslaufbereiche)!
  • Vermeiden Sie Besuche auf Bauernhöfen mit jedglicher Tierhaltung und betreten Sie fremde Ställe nicht!
  • Hunde nicht einfach in der Nähe von landwirtschaftlichen Betrieben laufen lassen! Der Erreger kann am Fell weitergegeben werden.
  • Lebensmittel nicht achtlos in der Natur wegwerfen! Wildtiere können soe zu Überträgern werden!

Bitte beachten Sie die Hinweisfolder!

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Autorin

Anna Dorner

Anna Dorner

Geschäftsführende Gemeinderätin
Zuständig für die Themen Landwirtschaft, Direktvermarktung, Jugend. Ansprechpartnerin für den Kaumberger Bauernmarkt.

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