In Ungarn und der Slowakei wurden auf mehreren Betrieben Fälle der hochansteckenden Maul- und Klauenseuche (MKS) bei Nutztieren bestätigt, mittlerweile auch direkt an der Grenze zu Österreich. Mehrere tausend Rinder auf den Ausbruchsbetrieben mussten gekeult werden, aber auch Schweine, Schafe, Ziegen und andere Klauentiere können von der Seuche betroffen sein. Derzeit besteht kein Hinweis darauf, dass die Seuche nach Österreich eingeschleppt wurde. Das Risiko einer Einschleppung nach Österreich ist allerdings als hoch zu bewerten. Eine Einschleppung nach Österreich würde massive wirtschaftliche Schäden für die heimische Landwirtschaft verursachen und muss daher unbedingt verhindert werden. Wichtig: Die Maul- und Klauenseuche stellt keine Gefahr für den Menschen dar.
Einschleppung verhindern - Hygiene oberstes Gebot
Wichtige Biosicherheitsmaßnahmen zur Vermeidung der Einschleppung in den Betrieb sind beispielsweise:
Übertragung
Die Maul- und Klauenseuche ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die ausschließlich Paarhufer betrifft, darunter Rinder, Schweine, Ziegen, Schafe und Büffel. Der Erreger verbreitet sich durch direkten Tierkontakt sowie kontaminierte Produkte, Ausscheidungen und Gegenstände. Über den Wind kann das Virus mehrere Kilometer weit verbreitet werden. Das Virus überlebt bis zu 15 Wochen in Futter und Abwasser, mehrere Jahre in Tiefkühlfleisch.
FÜR MENSCHEN IST DIE MAUL- UND KLAUENSEUCHE NICHT GEFÄHRLICH!
Bitte beachten Sie die Hinweisfolder!
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